Über New Creation TV

Über New Creation TV

Die Welt mit der guten Nachricht von Jesus erhellen – in einer Sprache nach der anderen.

Eine Liebe, die dich beim Namen nennt. Eine Hoffnung, die durch die Nacht trägt. Eine Vergebung, die dich mit offenen Armen umschließt.

So viele auf der Welt haben die Lieblichkeit von Jesus und das, was er am Kreuz getan hat, noch nicht erfahren – die gute Nachricht, die uns alle aus der Finsternis ins Licht führt.

Darum haben wir eine Mission: das Evangelium in den verschiedenen Sprachen der Welt zu verkünden, damit noch mehr Menschen seine große Liebe zu ihnen erfahren können!

Jesus – derjenige, der Menschen aus der Finsternis herausführt

Von übernatürlicher Heilung von Krankheiten über Freiheit von Süchten bis hin zu wiederhergestellten Beziehungen – wir hören immer wieder von Menschen auf der ganzen Welt, wie die Begegnung mit Jesus ihr Leben verändert hat.

Weltweit bestärkt uns die Wirkung unserer wachsenden digitalen und TV‑Reichweite nur noch mehr, auf unserem Weg weiterzugehen.

Und wir wissen: Es liegt noch so viel vor uns!

Wo New Creation TV Menschen weltweit erreicht

Als weltweiter Missionszweig der New Creation Church ermöglichen wir es mehr Menschen, durch den Dienst von Joseph Prince der Person Jesu zu begegnen, und zwar in:

Our Presence

19
verschiedenen Sprachen, in die das Evangelium übersetzt wird
190+
Ländern und Territorien, in denen New Creation TV ausgestrahlt und gestreamt wird

Lass das Evangelium heute dein Leben erhellen, indem du Jesus und seiner erstaunlichen Gnade begegnest!

ÜBER JOSEPH & WENDY PRINCE

Eine führende Stimme der Gnadenrevolution

Mit mehr als zwei Jahrzehnten hauptamtlichen Dienstes ist Joseph Prince heute eine führende Stimme, die das Evangelium der Gnade weltweit durch seine Bücher, Lehrmaterialien und Fernseharbeit verkündigt.

Als Autor von Bestsellern wie Die Kraft des richtigen Glaubens, Zur Herrschaft bestimmt und Unverdiente Gunst ist Joseph Prince zudem ein gefragter Konferenzsprecher. Er hat weltweit Gemeindeleiter geprägt, weil er das unverfälschte Evangelium von Jesus mit mutiger Klarheit predigt. Er ist dafür bekannt, Gottes Wort auf frische, praktische und zugleich offenbarende Weise zu lehren, die Jesus immer neu sichtbar macht. Sein humorvoller, dynamischer und fesselnder Predigtstil hat ihn außerdem einer breiten Zuschauerschaft nahegebracht, die seine tägliche Fernsehsendung einschaltet. Seine Sendung erreicht heute Millionen von Haushalten in Nordamerika, Europa, Afrika, Australien und Israel – sowohl über säkulare als auch christliche Sender.

Der Herr sagte zu mir:
„Bringe meinen Sohn zurück in die Gemeinde.“
– Joseph Prince

Unter der Leitung von Joseph Prince ist die New Creation Church um mehr als das Hundertfache gewachsen. Derzeit dient er der Gemeinde auf ehrenamtlicher Basis.

Nachdem er die Leitung und die Mitglieder der New Creation Church auf das feste Fundament von Jesus Christus aufgebaut und gefestigt hat, erfüllt Joseph Prince nun weltweit aktiv das Mandat, das Gott ihm gegeben hat: Gottes unverdiente Gunst kompromisslos zu verkündigen. Er leitet Joseph Prince Ministries, Inc., eine internationale, gemeinnützige Organisation, die Menschen durch Fernsehübertragungen sowie durch neue Medien mit dem Evangelium von Jesus Christus aufbaut, ermutigt und inspiriert. Der Dienst von Joseph Prince als Pastor, Lehrer, Konferenzsprecher und Autor verändert weiterhin viele Leben, indem er Menschen vom schweren Joch des Gesetzes, von Schuld und Verurteilung befreit und sie auf Jesus und sein vollbrachtes Werk auf Golgatha hinweist.

Joseph Prince glaubt an das Beste in Menschen und setzt sich dafür ein, ihnen zu helfen, dass sie durch die Fülle der Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit im Leben herrschen können. Sein Anliegen ist es, dieser Generation von Gläubigen den neuen Bund der Gnade zu erschließen und sie erkennen zu lassen, wie überreich gesegnet, hoch begünstigt und zutiefst geliebt sie von ihrem himmlischen Vater sind.

Wendy Prince

Als hingebungsvolle Ehefrau von Joseph Prince und liebevolle Mutter von Jessica Shayna und Justin David verkörpert Wendy Prince die tugendhafte Frau aus Sprüche 31. Sie ist für Joseph Prince eine beständige Quelle der Liebe und Unterstützung und hat sich darauf verpflichtet, Jessica Shayna und Justin David in den Wegen des Herrn zu erziehen. Ihre Demut, Wärme und echte Liebe zu Gott und zu Menschen haben dazu geführt, dass sie viele beraten und berührt hat.

Es ist mein Gebet, dass wir als Gemeinde wie Maria sind, nämlich zu den Füßen von Jesus sitzen und das Eine tun, das entscheidend ist: von ihm zu empfangen und jeden Tag seine Liebe und Gnade frisch aufzunehmen.
– Wendy Prince

Über die New Creation Church

Die New Creation Church ist eine lokale Christengemeinde mit Sitz in Singapur.

Unsere Vision ist es, Jesus in all der Lieblichkeit seiner Person und der Vollkommenheit seines Werkes zu sehen und ihn durch die Verkündigung des Evangeliums bekannt zu machen.

In der New Creation Church glauben wir, dass wir Gottes geliebte Kinder sind. Er hat das bewiesen, indem er für dich und mich das Beste des Himmels, seinen einzigen Sohn Jesus, ganz frei hingab. Wenn uns diese Wahrheit als Offenbarung aufgeht, werden wir durch seine Gnade von innen heraus verwandelt. Das ist das Schöne daran, an die Liebe und Gnade von Papa-Gott zu glauben und in ihr zu leben!

Joseph Prince predigt regelmäßig in der New Creation Church ehrenamtlich, und seine christuszentrierten Botschaften erreichen täglich Millionen von Menschen weltweit.

Non-Affiliation Statement

Abgesehen von denjenigen, die ausdrücklich auf unserer Website oder in unserer offiziellen Kommunikation genannt werden, ist die New Creation Church mit keiner Kirche oder Gemeinde, keinem Dienst oder Prediger, keiner Organisation, Bewegung oder digitalen Plattform verbunden – weder im In- noch im Ausland. Jede Person, Gemeinde, Organisation oder Gruppe, die behauptet, mit der New Creation Church (und/oder Joseph Prince) verbunden zu sein, tut dies ohne unser Wissen oder unsere Erlaubnis und repräsentiert uns nicht.

Falls dir eine Person, Gemeinde, Organisation oder Gruppe bekannt ist, die eine Verbindung oder Unterstützung durch uns (und/oder Joseph Prince) beansprucht und/oder eine solche Behauptung nutzt, um Spenden zu sammeln oder ihre Veranstaltungen zu bewerben, informiere uns bitte umgehend hier.

Um mehr über die New Creation Church zu erfahren, klicke hier.

Was wir glauben

Die New Creation Church ist eine lokale Christengemeinde mit Sitz in Singapur. Unsere Vision ist es, Jesus in all der Lieblichkeit seiner Person und in der Vollkommenheit seines Werkes zu sehen und ihn durch die Verkündigung des Evangeliums bekannt zu machen.

Wir laden dich ein, mehr über unsere Glaubensgrundlagen zu erfahren und darüber, was wir über den Sieg über die Sünde, die Kraft der Gnade, Buße, Gottes Versorgung, das Abendmahl und die Einheit der Gemeinde glauben, zu der Gott uns berufen hat.

Du kannst auch gerne den Artikel über Wahre Gnade im Gegensatz zu falscher Gnade lesen.

Wir glauben und bekennen das Apostolische Glaubensbekenntnis und das Nicänische Glaubensbekenntnis.

Wir glauben an die Autorität der Bibel als Gottes Wort. Wir glauben, dass alle Schrift von Gott inspiriert ist und das unerschütterliche Fundament für gesunde Lehre bildet (2. Timotheus 3,16–17).

Wir glauben, dass es nur einen Gott gibt, der von Ewigkeit zu Ewigkeit in drei Personen existiert – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist (Matthäus 3,16–17; 2. Korinther 13,14; Epheser 4,4–6).

Wir glauben an die Gottheit des Herrn Jesus Christus, an seine Jungfrauengeburt, an sein sündloses Leben, an seine Heilungskraft, an seine Wunder, an seinen Sühnetod durch sein Opfer am Kreuz, an seine leibliche Auferstehung und an seine Himmelfahrt zur Rechten des Vaters als unser Hohepriester und Mittler. Wir glauben, dass der Herr Jesus wiederkommt, so wie er es versprochen hat (Johannes 14,2–3; Matthäus 24,30).

Wir glauben, dass die Wassertaufe ein äußeres Bekenntnis unseres Glaubens ist, das die Identifikation des Gläubigen mit dem Tod, dem Begräbnis und der Auferstehung unseres Herrn Jesus zeigt (Apostelgeschichte 8,12; Römer 6,4).

Wir glauben, dass der Heilige Geist unser Tröster ist. Er leitet uns in allen Bereichen unseres Lebens (Johannes 14,26). Wir glauben an die Taufe im Heiligen Geist mit dem Zeichen des Sprachengebets (Apostelgeschichte 2,1–4). Wir glauben an die neun Gaben des Geistes und an die neun Eigenschaften der Frucht des Geistes (1. Korinther 12,7–11; Galater 5,22–23).

Wir glauben an die gute Nachricht, dass Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen einzig geborenen Sohn Jesus gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, um die Welt zu verurteilen, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird (Johannes 3,16–17). Wir glauben, dass wir berufen sind, diese gute Nachricht – das Evangelium der Gnade – allen Nationen zu bringen (Apostelgeschichte 20,24).

Wir glauben, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist (Johannes 14,6). Jeder, der den Namen des Herrn Jesus anruft, wird gerettet (Römer 10,13). Wie die Bibel uns sagt: „Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet“ (Römer 10,9–10).

Wir glauben, dass die Sünde uns von einem heiligen Gott getrennt hat und dass der Lohn der Sünde der Tod ist. In Römer 6,23 steht: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“. Doch die gute Nachricht ist, dass Römer 6,23 nicht dort aufhört. Es geht weiter: „… aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ In Christus „haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade“ (Epheser 1,7). Die Bibel sagt auch: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“ (1. Johannes 1,9). Deshalb ist es entscheidend, dass jemand, der zum Glauben an Jesus Christus kommt, seine Sünden anerkennt, sein Bedürfnis nach einem Retter erkennt und eine persönliche Entscheidung trifft, seine vollständige Vergebung für alle Sünden zu empfangen.

Wir glauben, dass wir als wiedergeborene Gläubige in Jesus Christus berufen sind, siegreich über die Macht der Sünde zu leben und „des Herrn würdig“ zu wandeln „und ihm in allem wohlgefällig“ zu sein, „in jedem guten Werk fruchtbar und in der Erkenntnis Gottes wachsend“ (Kolosser 1,10). Wir glauben, dass Sünde immer zerstörerische Konsequenzen mit sich bringt. Das ist nicht das Resultat von Gottes Strafe gegen Gläubige, sondern die zerstörerische Folge der Sünde selbst. Zur Veranschaulichung: Ein Gläubiger kann aus freiem Willen seine Hand ins Feuer halten. Die zerstörerische Folge ist das Ergebnis dieser aktiven Entscheidung und nicht eine Strafe von Gott.

Wir glauben, dass die Gnade ein Lehrer ist, der wahre Gläubige lehrt, Gottlosigkeit und weltliche Begierden abzulegen. Die Bibel sagt unmissverständlich: „Denn “die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Weltzeit“ (Titus 2,11–12). Gnade ist kein Freibrief zur Sünde. Wer diesen falschen Anspruch erhebt, um damit sein eigenes Leben zu rechtfertigen, hat das Evangelium der Gnade nicht verstanden und spiegelt unseren Glauben nicht wider.

Wir glauben, dass die Sünde keine Herrschaft über Gläubige hat, die eine klare Offenbarung des Evangeliums der Gnade haben und ihre gerechte Identität in Christus ergreifen. Römer 6,8.12–14 macht dies deutlich: „Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden. ... So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, damit ihr [der Sünde] nicht durch die Begierden [des Leibes] gehorcht; gebt auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die lebendig geworden sind aus den Toten, und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit! Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.“

Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
(Römer 6,14)

Wir glauben, dass die gute Frucht des Evangeliums der Gnade zu einem siegreichen Leben über die Sünde führt, zu gesegneten Ehen, starken Familien, echter Großzügigkeit und wiedergeborenen Gläubigen, die in jedem Lebensbereich zur Ehre Gottes herrschen. Wie es in Römer 5,17 heißt: „… wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!“

Wir glauben, dass wirklich wiedergeborene Gläubige nicht nach einer Ausrede suchen, um zu sündigen. Wie könnten sie denn auch, wenn sie von der Liebe und dem Opfer von Jesus berührt wurden? Wir glauben, dass sie vielmehr nach einem Ausweg aus der Sünde und aus dem Gefängnis von Furcht, Schuld und Verdammnis suchen. Wir haben beobachtet: Je mehr wir Gottes erstaunliche Gnade und bedingungslose Liebe verkünden, desto mehr erhalten wir Zeugnisse aus aller Welt von Menschen, die von Pornografie, Alkoholismus, Drogen und sexueller Unmoral befreit wurden. Das ist die Kraft des Evangeliums der Gnade. Wenn Jesus verkündigt wird, verliert die Sünde ihre Macht über das Leben der Menschen und wahre Buße geschieht.

Wir glauben, dass wir heute unter dem neuen Bund der Gnade leben. „Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden“ (Johannes 1,17). Der alte Bund des Gesetzes wurde durch einen Diener gegeben. Gnade und Wahrheit kamen durch den Sohn. Das Gesetz spricht darüber, was der Mensch sein sollte. Gnade offenbart, wer Gott für den Menschen ist. In Moses erstem Wunder verwandelte er Wasser in Blut, was den Tod brachte. Im ersten Wunder der Gnade verwandelte Jesus Wasser in Wein, was Leben und Freude brachte. Der Buchstabe tötet, der Geist hingegen macht lebendig (2. Korinther 3,6). Unter dem Gesetz fordert Gott Gerechtigkeit von geistlich bankrotten Menschen. Unter der Gnade schenkt Gott Gerechtigkeit als Gabe (2. Korinther 5,21; Römer 5,17).

Wir glauben, dass durch das Kreuz auf Golgatha alle, die an Jesus glauben und ihn als ihren Herrn und Retter bekennen, unter dem neuen Bund der Gnade stehen. Unter dem Gesetz sagte Gott, dass er den Schuldigen keineswegs ungestraft lassen werde und ihre Sünden bis in die dritte und vierte Generation heimsuchen werde (2. Mose 34,7). Unter der Gnade sagt Gott: „Ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten, und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken“ (Hebräer 8,12). Das Gesetz ist menschenzentriert, die Gnade ist Jesus-zentriert. Das Gesetz konzentriert sich darauf, was wir leisten müssen, um gerechtfertigt zu werden. Die Gnade konzentriert sich allein darauf, was Jesus für unsere Rechtfertigung vollbracht hat. Unter dem Gesetz werden wir durch unseren Ungehorsam disqualifiziert. Unter der Gnade werden wir durch Jesu Gehorsam qualifiziert. Unter dem Gesetz werden wir gerecht, wenn wir das Richtige tun. Unter der Gnade werden wir gerecht, wenn wir richtig glauben (Römer 4,3–8).

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
(Johannes 1,17)

Wir glauben, dass die Zehn Gebote heilig, gerecht, herrlich und gut sind, und wir haben den höchsten Respekt und die größte Wertschätzung für Gottes vollkommenes Gesetz. Wir glauben, dass die Zehn Gebote so rein in ihrem Maßstab und so unnachgiebig in ihren heiligen Anforderungen sind, dass – wie es in Galater 3,11 heißt – „durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird“. Die Rechtfertigung vor Gott kann nur durch den Glauben an Christus kommen: „[W]eil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird. … Nun bin ich aber durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, um für Gott zu leben. Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. Ich verwerfe die Gnade Gottes nicht; denn wenn durch das Gesetz Gerechtigkeit [kommt], so ist Christus vergeblich gestorben“ (Galater 2,16.19–21).

Wir glauben, dass Gläubige, die durch die Kraft der Gnade des Herrn verwandelt worden sind, den Wunsch haben, die hohen Maßstäbe der Moral, die Werte und Tugenden, die in den Zehn Geboten enthalten sind, zu erfüllen und zu bewahren. Wahre Gnade bringt wahre Heiligkeit hervor. Wie der Apostel Paulus verkündete: „Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes“ (Römer 13,10).

Wir glauben, dass Gottes Kinder unter der Gnade nicht nur den Buchstaben des Gesetzes erfüllen, sondern dass sie in Christus darüber hinausgehen. Zum Beispiel gebietet das Gesetz nur, keinen Ehebruch zu begehen. Ein Mensch mag dieses Gesetz äußerlich halten, aber innerlich dennoch keine Liebe für seinen Ehepartner haben. Gnade geht tiefer als oberflächliche Verhaltensänderung. Sie lehrt einen Mann, seine Frau zu lieben, wie Christus die Gemeinde geliebt hat, und eine gesegnete Ehe auf der Grundlage der Kraft des Kreuzes zu bauen. Das ist die verwandelnde Kraft der Gnade Gottes. Die Kraft, zu lieben und ein moralisch Gott verherrlichendes Leben zu führen, kommt daraus, dass wir zuerst die innige Liebe des Herrn zu uns erfahren (1. Johannes 4,19). Wer Gottes überströmende Gnade erlebt hat, wird nicht nur nicht das begehren, was seinem Nächsten gehört, sondern hat auch die Kraft, großzügig mit seinem Nächsten und der Gemeinschaft zu teilen. Wir glauben, dass genau das mit Zachäus geschah, nachdem er Gottes Gnade persönlich erlebt hatte: „Zachäus aber trat hin und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte meiner Güter gebe ich den Armen, und wenn ich jemand betrogen habe, so gebe ich es vierfältig zurück!“ (Lukas 19,8).

Wir glauben, dass es wesentlich ist, die ursprüngliche Bedeutung des griechischen Wortes für „Buße“ zu verstehen und nicht nur die Tradition äußerer Bußübungen. Das griechische Wort für „Buße“ ist metanoia und bedeutet eine „Sinnesänderung“. Buße, die mit einer echten Sinnesänderung einhergeht, geht tiefer als rein äußerliche Ausdrucksformen. Ein Mensch kann nach außen hin Reue zeigen und bittere Tränen weinen und dennoch keinen Durchbruch hinsichtlich seiner Sünde erleben. Wahre Buße (metanoia) spricht von echter Reue, von der Anerkennung von Schuld und von einem wirklichen inneren Verlangen, sich von der Sünde abzuwenden und durch eine Offenbarung des Kreuzes zur Gnade zurückzukehren (2. Korinther 7,9–10).

Wir glauben, dass man nur durch den Glauben an die Wirksamkeit des vollbrachten Werkes unseres Herrn Jesus wahre Buße erfahren und von Sünde frei werden kann. Wir glauben, dass, wenn ein Gläubiger in Sünde gefallen ist und mit einer sündigen Gewohnheit ringt, es entscheidend ist, dass er eine Sinnesänderung erfährt und im Glauben ergreift, dass selbst diese Sünde bereits am Leib von Jesus gerichtet wurde. Er darf anfangen, neu Gottes Vergebung, Gottes unverdiente Gunst und Gottes Gerechtigkeit zu empfangen, um diese Schwachheit zu überwinden. Wir ermutigen jeden, der gescheitert ist, nicht von Jesus weg-, sondern zu ihm hinzulaufen. Jesus ist die Lösung, der Sieg und der Ausweg aus dem zerstörerischen Kreislauf der Sünde (Römer 5,17).

Denn wenn infolge der Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!
(Römer 5,17)

Wir glauben an fortschreitende Heiligung. In dem Moment, als wir Jesus als unseren Herrn und Retter annahmen, wurde uns vergeben, wir wurden gereinigt, in Gerechtigkeit vollendet und gerettet. Wir wurden in Christus auch geheiligt (Hebräer 10,10). Doch es ist wichtig zu verstehen, dass die Offenbarung und Entfaltung unserer Heiligung in Christus fortschreitend ist. Als Gläubige können wir nicht gerechter werden, aber wir können in unserer Lebensführung heiliger werden. Mit anderen Worten: Während ein Gläubiger durch das Blut von Jesus ein für allemal gerechtfertigt und gerecht gemacht wurde, ist die Heiligung ein fortwährender Prozess in seinem Wachstum als Christ. Je mehr jemand in der Gnade und in seiner Beziehung zum Herrn wächst – je mehr er immer wieder durch das Wasser des Wortes von Gottes Gnade gewaschen wird –, desto mehr wächst er in Heiligung und Heiligkeit. Darum sagt der Hebräerbrief, dass wir „geheiligt werden“, obwohl Jesus uns durch seinen einmaligen Gehorsamsakt am Kreuz „für immer vollendet“ hat (Hebräer 10,14).

Wir glauben: „Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“ (2. Timotheus 3,16). Deshalb sind wir wachsam gegenüber jeder falschen „Gnadenlehre“, die behauptet, dass Verhalten, Disziplin, Zurechtweisung und ein richtiges Leben nicht wichtig seien. Die Offenbarung der Vergebung schmälert nicht das richtige Leben, noch geschieht sie auf dessen Kosten. Im Gegenteil: Sie ist der Treibstoff, der ein richtiges Leben ermöglicht. Es ist jedoch entscheidend zu wissen, dass der Herr uns niemals durch tragische Unfälle, Krankheiten oder Leiden korrigiert. Die Bibel sagt: „[D]enn wen der HERR liebt, den züchtigt er, wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.“ (Sprüche 3,12).

Wir glauben, dass es das Herz unseres himmlischen Vaters ist, für seine Kinder zu sorgen – genauso wie wir als irdische Eltern den Wunsch haben, für unsere Kinder zu sorgen. Unser Herr Jesus offenbarte das Vaterherz in der Bergpredigt, als er sagte: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt“ (Matthäus 6,31–32). Unser himmlischer Vater möchte zwar, dass seine Kinder reichlich versorgt sind und Gelingen haben (2. Korinther 9,8; Josua 1,8; Psalm 1,1–3), aber er will nicht, dass seine Kinder von Materialismus verzehrt oder von der Jagd nach Geld besessen sind (Prediger 5,9; Matthäus 6,24).

Der Apostel Paulus macht dies in seinem Brief an Timotheus deutlich: „Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird. Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen! Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke und viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen in Untergang und Verderben stürzen. Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen; etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht. Du aber, o Mensch Gottes, fliehe diese Dinge, jage aber nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Geduld, Sanftmut!“ (1. Timotheus 6,6–11). Wir glauben, dass unsere Priorität darin besteht, unseren Herrn Jesus in allen Dingen zuerst zu suchen und ihn – nicht die Jagd nach Geld oder weltlichem Erfolg – zum Zentrum unseres Lebens zu machen. Wenn wir unser Vertrauen auf ihn setzen, folgen seine Segnungen. Wir glauben, dass die Segnungen, das Wohlergehen und das Gelingen des Herrn umfassend sind und nicht nur materiell oder finanziell, und dass sie mit dem Wohlergehen der Seele beginnen (3. Johannes 1,2).

Mein Lieber, ich wünsche dir in allen Dingen Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlgeht!
(3. Johannes 1,2)

Wir glauben, dass Menschen, die unter der Gnade leben, einen Geist der Großzügigkeit haben und bereitwillig ihre Zeit, Energie und finanziellen Mittel einsetzen, um Bedürftige zu unterstützen, zu lieben und für sie zu sorgen. Als Gemeinde engagieren wir uns aktiv in vielen lokalen Initiativen und tragen großzügig zu humanitären Hilfsprojekten in aller Welt bei. Denen, die finanziell besser gestellt sind, raten wir, dem Rat des Apostels Paulus zu folgen: „Den Reichen in der jetzigen Weltzeit gebiete, nicht hochmütig zu sein, auch nicht ihre Hoffnung auf die Unbeständigkeit des Reichtums zu setzen, sondern auf den lebendigen Gott, der uns alles reichlich zum Genuss darreicht. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein, bereit, mit anderen zu teilen, damit sie das ewige Leben ergreifen und so für sich selbst eine gute Grundlage für die Zukunft sammeln“ (1. Timotheus 6,17–19). Wir lehnen das ab, was als „Wohlstandsevangelium“ bezeichnet wird, und lehren auch nicht, dass alle Gläubigen sehr reich werden. Wir befürworten weder Gier, Habgier, Materialismus noch Geldliebe. Im Gegenteil, wir lehren, dass Gläubige gesegnet sind, um ein Segen für andere zu sein (1. Mose 12,3; 2. Korinther 9,8).

Wir glauben, dass das Abendmahl an den Tod des Herrn erinnert und dass wir es im Gedächtnis an ihn einnehmen (1. Korinther 11,24–25). Das Abendmahl wird auch Eucharistie genannt, vom griechischen Wort eucharistia, das „Danksagung“ bedeutet. Am Kreuz wurde er „um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden“ (Jesaja 53,5). Wenn wir uns durch das Abendmahl an den Tod des Herrn erinnern und ihn ehren, danken wir ihm zugleich und empfangen neu alles, was er am Kreuz für uns vollbracht hat – Gesundheit, Wohlsein und Frieden. Wir stimmen mit dem Psalmisten ein: „Lobe den HERRN, meine Seele, und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen; der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit; der dein Leben mit Gutem sättigt, dass du wieder jung wirst wie ein Adler“ (Psalm 103,1–5).

Wir glauben daran, das Abendmahl als der vereinte Leib Christi jeden Sonntag gemeinsam zu feiern, gemäß der Praxis der ersten Gemeinde in der Apostelgeschichte. Wie die Bibel berichtet: „Am ersten Tag der Woche aber, als die Jünger versammelt waren, um das Brot zu brechen …“ (Apostelgeschichte 20,7).

Wir glauben, dass wir wie die erste Gemeinde in der Apostelgeschichte berufen sind, „beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten“ zu bleiben (Apostelgeschichte 2,42). Die frühen Christen hatten eine tiefe Offenbarung von der Bedeutung, Wichtigkeit und Kraft des Abendmahls. Darum nahmen sie es nicht nur gelegentlich ein. Die Bibel erzählt: „Gemeinsam beteten sie täglich im Tempel zu Gott, trafen sich zur Mahlfeier in den Häusern und nahmen gemeinsam die Mahlzeiten ein, bei denen es fröhlich zuging und großzügig geteilt wurde“ (Apostelgeschichte 2,46 NLB).

Gemeinsam beteten sie täglich im Tempel zu Gott, trafen sich zur Mahlfeier in den Häusern und nahmen gemeinsam die Mahlzeiten ein, bei denen es fröhlich zuging und großzügig geteilt wurde. (Apostelgeschichte 2,46 NLB)

Wir glauben, dass wir jedes Mal, wenn wir das Abendmahl feiern – sei es in einem Gemeindegottesdienst oder „in den Häusern“ wie in der ersten Gemeinde (Apostelgeschichte 2,46) –, uns selbst prüfen sollen, damit wir es auf würdige Weise einnehmen. Es würdig einzunehmen bedeutet, es mit einer Offenbarung von Jesu vollbrachten Werk einzunehmen, zu erkennen, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Mahlzeit handelt, sondern um eine heilige, abgesonderte. Es bedeutet, mit unserem Glauben auf Jesus Christus gerichtet teilzunehmen, indem wir uns bewusst machen, dass wir beim Brot daran denken, dass sein Leib gebrochen wurde, damit unser Leib heil sein kann (1. Korinther 11,24; Jesaja 53,5). Und wenn wir den Kelch nehmen, erinnern wir uns daran, dass sein Blut vergossen wurde zur Vergebung und Erlassung aller unserer Sünden (Matthäus 26,28; Kolosser 2,13).

Wir glauben, dass es im Laufe der Kirchengeschichte unterschiedliche Praktiken und Überzeugungen in verschiedenen christlichen Konfessionen gegeben hat. Dennoch können wir alle in Harmonie Gemeinschaft haben als Teil der Gemeinde Gottes und in den zentralen Grundlagen des christlichen Glaubens eins sein, wie sie im Apostolischen Glaubensbekenntnis und im Nicänischen Glaubensbekenntnis zum Ausdruck kommen (1. Korinther 12,12; Epheser 4,3).

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